Marketing: Paradoxon Corporate Design und Browservielfalt

Wie flexibel muss das Corporate Design im Web sein, um die zunehmende Anzahl an Browsern und Versionen abfangen zu können? Google Chrome ist vor kurzem mit überraschendem Erfolg im Markt angekommen, der Internet Explorer 8 von Microsoft ist bereits in der Einführungsphase: Kein Jahr vergeht, in dem nicht immer neue Browser herauskommen, die noch besser sind als die bisherigen – oder einfach nur anders. Und immer gibt es noch ideenreichere Versuche, Fehler bei der Erstellung von Webseiten durch Intelligenz im Browser abzufangen. Ein heeres Ziel. Doch bringt diese automatisierte Fehlerbehebung handwerklich programmierende Entwickler in Schwierigkeiten, da ein sauberer Code äußerst unterschiedlich interpretiert und dargestellt wird.

Grundlage für den html-Code einer Webseite bilden die aktuellen Standards des sogenannten W3C-Konsortiums. Diese Gruppierung gibt in unregelmäßigen Abständen eine Art „Übersetzungshandbuch“ heraus, wie die einzelnen html-Schnipsel im Idealfall zu verwenden sind, damit Sie von allen verstanden werden.

Würden sich alle an diesen Standard halten, gäbe es heute wahrscheinlich nur einige wenige Browserversionen auf dem Markt. Tatsächlich generieren aber laut neuester Untersuchungen des Browseranbieters Opera gerade die etablierten Webseitenprogramme wie Frontpage, Dreamweaver und Golive HTML-Code mit erheblichen Abweichungen von diesem W3C-Standard. Besagte Anwendungen schafften in weniger als 5 Prozent der untersuchten Webseiten die Validierung der W3C-Standards, so Opera vor kurzem auf heise online.

Es werden immer mehr Browser, die alle berücksichtigt werden müssen. Das Design einer Seite muss flexibel gehalten und gegebenenfalls in Handarbeit an die einzelnen Browser angepasst werden. Wer sich mit Streuverlusten anfreunden kann, der kann sich allerdings auch auf die gängigsten Versionen konzentrieren: Internet Explorer 6 und 7 erreichen zusammen laut einschlägigen Statistiken eine aktuelle Verbreitung von rund 70 Prozent, Firefox 2 und 3 kommen immerhin noch auf einen Anteil von rund 20 Prozent – Diese Browser sollte man also in jedem Fall abdecken.

schukai empfiehlt, kleine Abweichungen beim Design bereits in der Konzeptionsphase einzukalkulieren und dafür mit Sicherheit über alle gängigen Browser erreichbar zu sein. Denn ein flexibles Seitenlayout oder zumindest ein gesunder Kompromiss zwischen Corporate Design und Darstellbarkeit erhöht die Reichweite Ihrer Webseite und reduziert gleichzeitig die Kosten für nachträgliches Feintuning. Sprechen Sie uns an, wenn Sie Fragen zur optimierten Darstellung Ihrer bestehenden Webseite haben!

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